Sonntag, 13. Februar 2011

Gosh, schlechter Tag.
Ich habe heute nicht ganz meinen Plan eingehalten.
Gefrühstückt hab ich Reissalat für 100kcal, mittags 2 Champignons (6), Roggenvollkornbrot (91), Frischkäse (30) und abends nochmal Reissalat für 200kcal und Teig von der Kuchenproduktion genascht -_- (~200?)

Komme dann auf 620kcal, was eigentlich vollkommen in Ordnung sein sollte, ich fühle mich allerdings, als hätte ich heute einen 3000kcal-Fresstag hinter mir.
Das Gefühl kam nach dem Kuchen naschen.

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Meine Gedanken sind gerade verdammt wirr.
Ich weiss, dass ich einen gewissen 'Krankheitswunsch' hege, aber nicht im Sinne von "ich will unbedingt abnehmen, da kommt mir Magersucht gerade recht", wie das wohl die meisten anderen mit Krankheitswunsch haben.

Ich weiss nicht. woher der genau kommt, ich habe dazu 2 Theorien:
  • Ich habe soziale Phobie, das ist einfach etwas, das kaum jemand kennt und auch oft mit "sei mal nicht so schüchtern" oder "hab dich nicht so" abgehakt wird. Das ist . . . nicht schön. Daher der Wunsch, nach einer anderen Krankheit, die anerkannt wird. Z.B Magersucht
  • Ich habe den Drang, mir selbst zu Schaden. Ich tue, was mir nicht gut tut, ich spiele Rollenspiele, bis ich wieder voll in der Computersucht bin, ich sage Treffen mit Freunden ab, verstärke damit meine soziale Phobie. Aber ich mache soetwas nie offensichtlich und absichtlich - es ist mehr unterbewusst. Ich ritze mich auch nicht, ich kratze - kratzen kann ich gut rechtfertigen, ich hab Neurodermitis und Allergien, sodass ich mich schon immer gekratzt habe. Magersucht ist vllt. ein weiterer solcher Geniestreich meines Unterbewusstseins?
Das klingt jetzt alles verdammt komisch und abgedreht, vllt. bin ich ja nichtmal auf dem Weg in die Magersucht, aber der Gedanke spukt in mir rum.
Und ich stehe dem ganzen ziemlich ambivalent gegenüber. Ich MÖCHTE auf der einen Seite krank sein, Hilfe bekommen, geschützt werden, nicht für mich selbst verantwortlich sein.
Auf der anderen Seite jedoch ist es doch total bescheuert krank zu sein, damit glücklich werd ich ja wohl wirklich nicht *haha*.

Ich möchte mich anderen erklären, vor allem meiner Therapeutin, doch ich fühle mich einfach nur unverstanden. Ich bin in meinem Kopf eingesperrt, ich schaffe es einfach nicht auszubrechen und ein normales Leben zu führen.
Ich fühle mich verdammt einsam, Tage wie dieser sind Tage, an denen ich wünschte einfach Tod zu sein. Einfach weg, für einen Suizid bin ich zu feige.



... ;_;

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