Montag, 28. März 2011

It's far better to buy a wonderful company at a fair price than a fair company at a wonderful price.

Krank bleiben, kranker werden - um sich die Hoffnung zu erhalten.
Hört sich paradox an, huh?

Sicher gehen, krank zu sein, um zu hoffen, dass man gesund wird. Das ist ne realistische Hoffnung.

Andersrum betrachtet: Wenn das, wie es mir geht, wie ich mich fühle "normal" ist, also gesund - dann verlier ich langsam jegliche Hoffnung.
Wenns mir "normal" geht - dann ist mir normal nicht lebenswert genug.

Die Wahrscheinlichkeit von "krank" auf "gesund" zu kommen sind mMn. höher, als von "gesund" auf "überglücklich" zu kommen.

Ich will lieber krank sein.
Ich hab Angst vorm gesund werden. - Genauso Angst, irgendwann - irgendwann! gesagt zu bekommen, dass ich "austherapiert" bin. Dieses Wort ist die Hölle für mich! Ich weiss nicht wie ich darauf reagieren würde, wenn ich das gesagt bekäme.

Dieses Dilemma macht hilflos, ich weiss nicht wie ich es lösen kann.
- Oh doch, ich weiss.
Sind wir wieder bei der Lieblingserkenntnis meiner Thera gelandet: "(Name), die Entscheidung liegt bei dir"

Ratio weiss: suizidieren kann ich immernoch, wenns total schlimm wird. Ich kann eigentlich nichts verlieren, wenn ichs probiere.

Doch da ist die Angst - die Angst vorm Tod, vorm Leben, vor Veränderung.

-
Morgen Therastunde. Ich hab Angst, dass sie schlecht wird und wieder nur an der Oberfläche bleibt. Mir gehts im Moment echt nicht gut und ich fühl mich so alleine - unverstanden. Nicht, dass es niemand versuchen würde, aber es KANN keiner?

-
Vorerst letzte WG-Besichtigung heut gehabt. Nichts dabei gewesen, beschissen.
Ich bin ein nervliches Wrack.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen