Montag, 7. März 2011

It's just as difficult to live in a self-made hell of privacy as it is to live in a self-made hell of publicity.

Hmm.. Fastenbrechen :D
4 Tage zu früh.. mit ungefähr 3000kcal für heute..
Mir ist nichtmal schlecht, komisch.

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Ja, das rausgehen war ganz gut, hab mich wie angekündigt schick gemacht, Lidschatten, hohe Schuhe, schickes Outfit, volles Programm.. es hilft mir manchmal mit dem total rumgammeln aufzubrechen und mich besser zu fühlen.
Bin auch deutlich besser gelaunt durch die Stadt marschiert!

Abgesehen von Essen und nem bisschen Kleinkram vom DM hab ich allerdings leider nichts gefunden.. aber morgen müsste meine Zara-Bestellung ankommen, ich freu mich drauf.

Jetzt am Abend ists dann wieder schlechter geworden, meine Stimmung ist ziemlich gesunken. Jetzt eben dann das Fastenbrechen, aus nem (bis dahin) 600kcal-Tag mal eben einen 3000kcal-Tag gemacht.
Aber was mir auch neu ist: Es ist mir peinlich, vor meinen Eltern so viel reinzustopfen.
Da seh ich mal wieder, wie wichtig es mir ist, meine äußere Fassade zu halten.

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Morgen ist Therapie.. oh mein Gott, oh mein Gott. Es muss gut werden, die Oberflächlichkeit muss weg! Wenn nicht jetzt - wann dann?
Ich bin gerade noch ziemlich zuversichtlich, dass es klappt.

Kennt ihr das auch, dass ihr in eurem Kopf Szenarien abspielt, in denen ihr selbst vorkommt, aber euch so verhaltet wie ihr euch fühlt, völlig losgelöst von Blockaden?
Kommt bei mir in letzter Zeit immer öfter vor, teilweise glaub ich schon fast dran, dass ich in diesen Szenarien dann wirklich so reagieren würde aber dem ist nie so.

Bei mir sind das in letzter Zeit hauptsächlich Szenen, in denen ich in der Therapiestunde bin. Szenen, in denen ich versuche zu erklären, wie es mir geht, in denen ich dann anfange zu weinen, weil ich so verzweifelt bin.
Aber wie gesagt, in der Realität würde ich vor meiner Therapeutin leider nie anfangen zu heulen, sonst auch vor niemandem. Dabei wünsch ich es mir so sehr, mich einfach mal fallen lassen zu können.
Nicht mehr zu mißtrauen, sich selbst nicht mehr abwerten.
Wissen, dass man nicht alleine ist und "aufgefangen" wird.

Jeder Junge weint schneller als ich. . .

Immerhin, bis jetzt hab ich dieses "zugeknöpfte" Gefühl noch nicht so stark. Mal schauen wie es morgen aussieht.

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Zum Schluss noch ein wirklich wunderschönes Video, schaut es euch an, es hat etwas so Wahres, Herzergreifendes und Aufmunterndes an sich (schaut es bis zum Ende an, auch wenn der Anfang nicht so vielversprechend ist)!

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