Samstag, 9. April 2011

Die Hoffnungslosigkeit ist so verbreitet, allgegenwärtig - ALLE tragen sie in sich, nicht?
Das Innere wird nur selten nach außen gekehrt, alle scheinen glücklich, bis man erfährt, dass sie in der Klinik waren.

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Antidepressiva-Dosis erhöht.

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Ich bin also "selbstquälerisch, masochistisch". - Recht hat er.. und jetzt? Was mach ich? Will das nicht, will doch nur glücklich sein.

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Ich bin komisch drauf, hab im Moment starke Motivationsprobleme, aber keine Antriebsprobleme. Kann also sein, dass die ADs anschlagen, helfen tuts mir trotzdem nichts, weil ich immernoch den ganzen Tag rumhänge.
Ist jetzt halt nur nicht mehr so, dass ich mich hinlege und kaum mehr hoch komme, sondern dass ich vorm PC sitze oder vorm Fernseher verschimmle.

Bah. Es kommt ein bisschen Selbstekel hoch, wenn ich über mein Verhalten nachdenke :(

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So viele Phrasen, so viele Redewendungen, die einfach ausgelutscht sind... alles was ich sage klingt bedeutungslos, weil es schon zu oft gesagt wurde. Die Worte sagen einfach nicht mehr das aus, was sie ursprünglich sollen.
Nur ein Beispiel: Tiefgründiger Dank kann nicht mehr ausgedrückt werden, "Danke" ist so dermaßen "verbraucht". Es wird dem Gefühl nicht mehr gerecht.
So geht es mir in letzter Zeit oft - wenn auch bei anderen Dingen.. traurig, es isoliert.

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