Mittwoch, 27. April 2011

Und ich fühle mich schlecht, weil ich mich gut fühle.
Warum fühle ich mich gut? Hm, vllt. weil ich am laufenden Band fresse, fresse und nochmal fresse - Ich esse den ganzen Tag, kein Wunder, dass sich bei konstant hohem Zuckerspiegel im Blut mein Gemüt erhellt.

Aber will ich mich denn schlecht fühlen?
Keine Ahnung.

Das versteh mal jemand! Tut mir Leid, möchte mich bei jedem ausdrücklich entschuldigen, der versucht , sich selbst aus dem Morast rauszuholen, bei jedem, dem es wirklich schlecht geht.
Wie beschämend und kindisch ich bin..

Das Problem ist: Ich bin nicht am Boden und war es auch noch nie.
Ich hab keinen Willen da jetzt rauszukommen, denn ich habe Angst für mein Handeln Verantwortung zu übernehmen. Naja, rauskommen ist schon übertrieben, ich bin nicht irgendwo "drin", wo man "rauskommen" müsste - Ich muss nur wieder Lebensfreude finden, mehr nicht.
Und es erscheint mir.. unheimlich schwer.

Das, woran ich mich die letzten Tage festklammerte, ist die LEISTUNG.
Ja, ich fange wieder an, mich über Leistung zu definieren und das ist Crap.

Bla, bla, blubb, ich red schon wieder Müll, darum:
Schluss

Viele Marmeladengläser mit leckerer Füllung für euch alle!

Kommentare:

  1. man kann net alles kategorisieren und muss es nicht. ich find es ist scheißegal, ob man glücklich oder am boden oder sonst was ist. die momente, wo man die gefühle so rein erlebt, dass man sie eindeutig in eine schublade schmeißen kann, sind eh selten. aber alles zusammen (das große graue, nicht schwarz, nicht weiß) ist halt leben... das kann man nicht verneinen. pläne, leistung, ignorieren... sinnlos. leben ist jede sekunde. ich tausche übrigens gerne meine schlechte laune gegen deinen zuckerspiegel! ;)

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  2. Stimmt, das
    Meiste kann man nicht kategorieren, ich
    mache es mir da bestimmt ein wenig zu einfach.
    Aber das Problem ist: Das Leben, wie es im Moment bei mir ist, ist mir zu dunkel. Ich hab aber den Anspruch, in einen hellgrauen bereich zu kommen - dauerhaft.
    Daran sollte ich einfach schrauben, wenn gut nicht mehr gut genug ist, wird's... Schwierig.
    Ich glaub ich hab mich mit der Beschreibung der Laune auch ein wenig vertan - es ist mehr so ein übergestülptes fröhlich sein, nicht von Herzen fröhlich.
    Aber ich kann dir gern ein bisschen Schoki abgeben ;)

    Meine Einträge sind alle ein wenig mit "Scheuklappen" verfasst, da ich aus dem direkten Erleben heraus schreibe.

    Liebe Grüße an dich!

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