Freitag, 20. Mai 2011

Sie ist da: Die Zusage

Bei einer tollen WG, wohne da mit einem 19-jährigen Mädchen zusammen.
Jetzt SOLLTE eigentlich echt nichts mehr schief gehen, einziehen kann ich dann in 2,5 Wochen.

Raus aus meinen 4 Wänden, weg von meiner gewohnten Umgebung, weg von mir, frei der Weg, um einen radikalen Weg einzuschlagen. Welcher es ist? Entweder der selbstzerstörerische Weg, wobei ich mich gleichzeitig gehen lasse und ich mich immer weiter in der Spirale nach unten bewege oder der aufstrebende Weg, bei dem ich Leben lerne.

Eins von beidem, doch auch wenn es der selbstzerstörerische Weg sein sollte: Wenn ich mal unten bin, erkenn ich vllt. die Notwendigkeit, da wieder raus zu kommen.
Alles besser als dieses elende rumhängen im mittel-schlechte Bereich, mit einer aufgesetzten guten Stimmung.

Und bitte, bitte, BITTE - ich will den Vertrag die nächsten Tage im Briefkasten sehen, wenn ich jetzt schon wieder ne nachgeschobene Absage bekomme.. dann möchte ich diese scheinheilige scheiß positive Hülle wenigstens für mich zerbrechen und versuchen für mich selbst einen der beiden Wege einzuschlagen.

Und noch ein Wörtchen an Phil, falls du den Blog noch ließt, was ich nicht hoffe, weil ich weiss, dass es dir nicht gut tut, meine Gedanken zu lesen:
Pass auf dich auf, such dir deinen Weg, und wenn du durch noch so viele Schluchten und Täler wanderst, irgendwann geht es auch wieder bergauf.
Nicht die glücklichen Zeiten prägen Menschen, sondern die Krisenzeiten. Wenn du da raus bist, hast du einen großen Erfahrungsschatz, den du anderen voraus hast.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen