Freitag, 8. Juli 2011

Die Therastunde war.. gut, zumindest in der Hinsicht, dass ich offen reden konnte, auch wenn ich teilweise Angst hatte, alle meine Probleme zu erzählen, weil meine Therapeutin schon zwischendurch besorgt drein geblickt hat. Aber wenn nicht heute, wann dann?

Ich kann nicht verstehen, WIESO sie sich um mich sorgt, desweiteren verstehe ich auch nicht, wieso sie sich UM MICH sorgt.
Mir geht es nicht so schlecht, dass ich in eine Klinik müsste, wie sie es meint.
Es tut mir weh, dass sie sich sorgt, weil sie so ein toller Mensch ist, ich will solche Gefühle nicht auslösen.

Ich bin heim gekommen, auf die Toilette gegangen, habe mich im Spiegel betrachtet. Ich komme mir fremd vor, als ob ich mein eigenes Gesicht nicht wiedererkenne - Ich habs mit aufgesetztem Lächeln versucht, um mir bekannter vorzukommen, doch dadurch wurden die Tränen nur aus meinem Auge rausgedrückt.
Ich hatte sowas schon mal, aber nicht so krass und nicht in der Art.

Ich verstehe mich nicht.
Weiter an die Präsentation setzen, funktionieren, wie immer - jetzt! (nicht so, dass ich sonst nicht funktionieren würde, aber ich will meiner Therapeutin den Gefallen tun und meine Präsentation gut vorbereiten).

Auch wenn sie es nicht ließt, ich möchte es einfach aussprechen bzw. -schreiben:
Danke, Frau *Therapeutin*. Danke, dass Sie für mich da sind.

1 Kommentar:

  1. Ach süße :( Dein Post ist traurig..
    Das mit dem spiegel hatte ich auch schon.
    Ich hab ihn dann mit ner Haarbürste aus holz zerschmettert....... -_-


    nächstes mal schaffst du das auch ;)


    Stay strong ♥

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