Mittwoch, 31. August 2011

Die Unfähigkeit etwas zu tun..
Wie gelähmt, aufgewühlt und rastlos und doch zu nichts zu gebrauchen.

Ich muss noch 2 Wäschetrommeln durchjagen, damit ich überhaupt was zum anziehen hab.
Kein Problem, die Wäsche liegt gleich über den Klingen, zwischen blutgetränkten Tempos, nebst den Essensverpackungen und einigen Fruchtfliegen, die es lustig finden, mich zu ärgern. Achso, die allerwertesten Pfandflaschen geben den Haufen noch den Rest. 
Ich lebe im Dreck, wirklich, es ist grauenhaft. Ich komme mir furchtbar ungepflegt vor.
Ich bin wirklich jeden Morgen froh, wenn ich meinen Kamm noch irgendwo zwischen den ganzen Sachen herausziehen kann.

Aber ich schaffe es nicht, es zu ändern. Ich will es auch gar nicht, mag keine Kraft mehr aufbringen.

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Meine Therapeutin hat meine Eltern informiert, ich wollte das nicht machen. Ich bin froh, dass sies übernommen hat. Der Anruf von meinem Vater war wesentlich einfacher als erwartet, ich bin mir nicht ganz sicher, ob er nur nicht abgerafft hat, was mit mir grade abgeht oder ob er einfach so unheimlich locker drauf ist oder alles überspielt.
Wieauchimmer. Mein Vater kommt zum Unterschreiben mit, von meiner Mutter hör ich eh nichts mehr.

Es ist grausam. Ich hab Angst da morgen einen total normalen Eindruck zu machen. Meine Maske ist wirklich perfekt. Wie gesagt, ne Mitpatientin meinte, Zitat: "Hat die -wirklich- Probleme?" zu meiner Therapeutin.
Die hat sich nur Haare gerauft.

Ich kann alles perfekt überspielen, aber sobald ich alleine bin, stürzt meine kleine Welt gnadenlos ein. 
So wie.. jetzt. :(

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