Donnerstag, 4. August 2011

Mein Bestand an Hoffnung strebt gegen 0, mein diffuses Geflecht aus Ängsten lässt mich nicht los. Ich schaffs nicht.

Ich schaue in den Spiegel und sehe mich nur als hässliches, glänzendes und umnächtigtes Monster mit ner krummen Nase. Wieso ändert sich meine Selbstwahrnehmung zu dermaßen? Es tut weh, mich so zu sehen, denn ich weiß, dass auch ein paar Kilos weniger keine schönere Person aus mir machen. Ich hab Fressdrang, am liebsten jetzt ne dicke, fette PIZZA!
Wie ekelhaft..

Ich fühle mich einfach nur machtlos und ausgeliefert, ich will heute nicht nach einem Nebenjob suchen, muss es aber doch tun. Für meine Therapeutin, damit sie sich keine Sorgen macht. Damit meine Versprechen weiterhin Wert haben. Damit ich mir nicht vorhalten muss, dass meine Schwäche doch eigentlich nur gespielt ist. Damit ich weiterhin die Kontrolle hab (wie abstrus, die habe ich doch schon lang nicht mehr).

Aber eigentlich will ich nur schlafen. Irgendwann aufwachen, wenn alles, mein gesamtes Leben vorbei ist. Ich hab Angst vorm Leben.

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