Freitag, 25. November 2011

Es ist krass, wie stark ich in meiner Kopfwelt gefangen bin. Diese Welt, in der Ideale komplett von jeglicher Vernunft und gesellschaftlicher Norm abweichen.
Nein, ich will ncht gesund werden, denn ich will die Geborgenheit der Krankheit behalten. Ich will die Narben, das Hungergefühl, die Suizidgedanken, sogar die Fressanfälle, wobei ich diese auch gern gegen Gewichtsabnahme eintauschen würde.
Warum ist das so? Ich weiß es: Ich habe Angst vorm Leben, Verantwortung und Angst, meinen Ansprüchen schutzlos ausgeliefert zu sein.
Es gibt Tage, da ist meine Stimmung besser, ich hasse sie - Ich weiß nicht ob das jemand kennt oder überhaupt verstehen kann, aber an solchen Tagen geht rs mir auf absurde Weise noch schlechter, als sonst.
Vllt. bin ich zu verkorkst um gesund zu werden oder auch einfach nur zu feige.

Ich kann so nicht weiter machen, weil die Depressionen besser werden und ich immer mehr Angst bekomme. Niemand kann mir sagen, was ich dagegen tun soll, "aushalten" ist die Devise der Therapeuten, aber ich pack das einfach nicht! Ich würde so gerne alle Medikamente absetzen, mich wieder tief ritzen, fressen, hungern und den ganzen Tag zocken.
Es ist eine sichere Welt ohne wirkliche Gefahren, für etwas anderes bin ich nicht geeignet.

Kommentare:

  1. Ich denke, das kennen viele.. Es ist nun einmal einfacher und erträglicher bei dem zu bleiben, was man "kann".. Das gibt eine Art Sicherheit und Schutz. Gesund sein und sein gesamtes bisheriges Selbst- und Weltbild verändern? Das ist unsicher und könnte misslingen, weil es verdammt schwierig ist und weil es oft keinen Sinn ergibt für jene, die das Leben und die Menschen verachten.

    AntwortenLöschen
  2. ich mag deinen blog sehr gerne !
    schau doch mal bei mir vorbei ;)
    made-of-moments.blogspot.com

    AntwortenLöschen