Freitag, 4. November 2011

Es ist so unheimlich anstrengend, hier zu sein. Es ist so viel Kontrolle und ich bin gezwungenermaßen total unselbständig. Damit kann ich wirklich gar nicht umgehen, ich bin deswegen wirklich oft aggressiv, das kenne ich sonst nicht so von mir.
Zu der Aggression kommt dann noch so ein falsches, hinterlistiges und hasserfülltes Lächeln hinzu, das ich gar nicht mehr abschalten kann. Die Mitpatienten hier finden es gruslig, ich übrigens auch.

Wenn ich nicht grad in diesem Zustand bin, bin ich entweder total überdreht fröhlich, um zu verdrängen oder total niedergeschlagen und kraftlos.
Momentan ist's einfach nur frustrierend hier zu sein.

Mit meinen Eltern bin ich durch die Klinik gezwungen, Konrakt zu haben und das nervt mich mehr an denn je.

Wenn ich hier rauskomme soll ich ja in diese 24h-Überwachung, auch vollstationäre Jugendhilfeeinrichtung genannt. Da gibt's keine passend für mich in meiner Stadt, dann muss ih also wahrscheinlich wegziehen. Genial.
Aber ich fände es äußerst toll, wenn ich wenigstens langsam mal genau wüsste, wo ich dann hinkomme, obdachlos zu sein ist irgendwie nicht so der Burner... Hachja. Hard Times.

Kommentare:

  1. Weshalb wurdest du überhaupt eingewiesen?

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  2. So schnell wird man nicht obdachlos. Mach dir keine Sorgen.
    Ich hoffe, es geht dir bald besser. Egal, wie hart es ist, bitte kämpfe. Es gibt immer einen Grund.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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  3. ich hoffe auch so sehr, dass es dir irgendwann besser geht... =(

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