Samstag, 12. Mai 2012

Der Tag zieht sich, ich weill einfach nur, dass er aufhört. Und morgen auch aufhört. Das Leben einfach aufhört.
want this

Oder pausiert, wenigstens das - bis ich wieder mehr Kraft und Lebensmut habe.

Im Moment ist alles viel zu kompliziert. Ich weiß nicht, ob ich meine ambulante Therapie bei meiner bisherigen Therapeutin weiterführen kann. Das schmerzt, ich habe meine Therapeutin so lieb. Aber sie hat sich verdammt unprofessionell verhalten und wir kommen zusammen nicht weiter. Aber dann möchte ich doch einfach nur bei ihr sein. Sie ist so liebevoll und persönlich. Ich mag sie wirklich von ganzem Herzen, sie ist wie eine Mutter für mich. Eine bessere, als meine leibliche.
Und das Schlimme ist: Keiner kann mir den Schmerz, die Verletzung abnehmen. Und keiner kann mir abnehmen ihr zu sagen, dass ich bei ihr nicht mehr in Therapie gehen möchte.
Und vllt. schaffe ich das auch gar nicht, vllt. bin ich jetzt schon viel zu abhängig, um diese ursprüngliche Dienstleister-Beziehung zu beenden, es ist einfach ausgeartet.


1 Kommentar:

  1. Dieses Gefühl kenne ich all zu gut. Ich frage mich ständig, wieso das alles nicht einfach aufhört, warum man sich Tag für Tag weiterquälen muss. Als hätten "die Anderen" 'ne Ahnung wie es ist.

    Was stört denn das Verhältnis zwischen deiner Therapeutin und dir so zwinglich? Tut mir leid, wenn ich es überlesen habe. Aber ich dachte, sie war im Urlaub und du musstest zu der Vertretung?

    Liebe Grüße
    Emaschi

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