Donnerstag, 10. Mai 2012

Ich kämpfe, ich muss. Scheiße, wenn ich wieder nachhause komme und es klappt nicht, dann weiß ich auch nicht mehr weiter, außer mit dem Abschluss von all dem, all der Qual und all der Hoffnung. Ende, Cut.

Aber das will ich nicht, ich kämpfe momentan so sehr mit mir, ich esse die scheiß Richtmenge, obwohl ich immer noch abnehmen will, ich gehe in Depressionsbewältigung, ich versuche in der Therapie mitzuarbeiten und wieder aktiver zu werden, weniger meine Probleme "wegzuschlafen". Aber es ist so anstrengend. Ich hab Angst, es nicht zu schaffen, ich bin oft so destruktiv. Ich sauge negatives auf und interessiere mich für Erzählungen, wie es dazu kam, dass es den Leuten hier so schlecht geht.
Aus all den Fehlern forme ich den ultimativen Selbstzerstörungsplan. Er wird funktionieren, das weiß ich und das macht mir Angst, denn ich kann diese Anteile in mir nicht abschalten. Sie sind da, sie übernehmen für eine gewisse Zeit die komplette Kontrolle, sodass ich nicht mal mehr fähig bin, Skills auch nur versuchen einzusetzen.
Ich will mich dann einfach kaputt machen. Kaputt mit dem Fernziel Tod - weil ich ja scheiße bin.

Das ist alles so gruselig und ich möchte einfach nur "JA" zur Therapie sagen können.
"NEIN" zur Essstörung, "NEIN" zu den Depressionen und irgendwann auch "NEIN" zur sozialen Phobie, aber die ist nicht vordringlich.

Scheiß Dilemma, scheiß Ambivalenz.

1 Kommentar:

  1. Eine Klinik im Westen von München.
    Sie heißt Klinik Fünfseenland.

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