Sonntag, 27. Mai 2012

Ich will schreiben, wie es mir geht, nicht mehr mit meinen Gefühlen allein sein, aber sobald ich das Textfeld
öffne ist mein Kopf leer.

Die letzten Tage strenge ich mich wirklich an und ich bekomme viel positives Feedback. Ich habe auch oft gute Laune, aber das strengt so sehr an. Heute Ist kein guter Tag, ich verkrieche mich in meinem Zimmer, um ja nicht zu Unternehmungen aufgefordert zu werden.
Ich fühl mich so kraftlos... ich möchte schlafen, wälze mich aber stattdessen nur in meinem Bett herum und schaue hirnlose Sendungen.

Ich hab echt Probleme, meine Gefühle wahrzunehmen, aber im Moment fühle ich Trauer und Einsamkeit - darüber, dass ich mich von meinen Bezugspersonen so sehr distanziere bzw. einfach nur auseinanderlebe.
Meine Freunde haben jetzt Abi, meine Betreuerin genug eigene Probleme, meine Therapeutin ist an mir total desinteressiert.

Alles nur noch Bekannte.

Ich packe das nicht. Ich überlege ernsthaft in eine therapeutische Einrichtung zu ziehen. Ich hab so Angst nicht mehr allein leben zu können...

Kommentare:

  1. Man kann deine Verzweiflung herauslesen.. Es ist hart, wenn man seinen Weg nicht findet, obwohl man so krampfhaft sucht. Vielleicht musst du die Suche nach etwas Gutem, nach Perfektion, nach Glück eine Weile unterbrechen.. Womöglich kommt mit der Zeit die Zufriedenheit von selbst. Deine Standards sind sehr hoch, nicht wahr?

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    1. Ja, da hast du Recht! Ich hab mir letztens ne Postkarte mit so einem ähnlichen Spruch gekauft!

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