Dienstag, 5. Juni 2012

Die Gruppentherapie war schlimm.
Zuerst bei der Eingangsrunde von der Therapeutin lang dazu animiert worden, ein Thema zu stellen, rot geworden, weil zu viel Aufmerksamkeit, schon ein wenig Angst.
Danach ist mein Pflaster aufgegangen und es hat total rausgesuppt, letztendlich wurd ich durch eine Mitpatientin drauf hingewiesen: "Du blutest". Knallrot geworden, Angst bekommen, zu viel Aufmerksamkeit, Angst, Angst.
Bin mir alles neu verbinden gegangen und anschließend den Rest der Zeit in der Gruppe abgesessen. Am Ende Abschlussrunde, zu viel Aufmerksamkeit. Danach kam noch die Therapeutin und hat mich drauf angesprochen, was denn los war, wies mir damit geht, weil sie ja weiß, dass ich soziale Phobie hab.
Wieder knallerot, Angst, Scham.

Anschließend in mein Zimmer gestürmt - total überfordert in Tränen ausgebrochen.

Jetzt nur noch Leere - Ich will fressen, bis zur Übelkeit, ich will die Sicherheit.

Kommentare:

  1. Diese Situation würde mich auch umbringen. Zwar war ich noch nie Teil einer Gruppentherapie, aber schon der Gedanke daran lässt mich schlottern.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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  2. :( wobei du das schlimmste jetzt schon erlebt hast... schlimmer als das kann es nicht werden - und damit meine ich nicht, dass das jetzt eine katastrophe war, sondern, dass es eben das ist, wovor man angst hat und dabei passiert es eh. mir hats geholfen, mich die ganze zeit bewusst zu blamieren, bzw. mir im hinterher zu sagen "das war training"... man scheißt sich dann irgendwann doch weniger...

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    1. Ja, eigentlich ist nur die Angst das Schlimme.
      Das bewusste Blamieren sind hier Expositionen - aber nur im Rahmen der soziale Phobie Gruppe, bin ich mal gespannt drauf.

      Die Angst kommt in letzter Zeit irgendwie immer öfter hoch...

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