Freitag, 8. Juni 2012

Ich hab mich grad mit einer Mitpatientin zum Kaffee trinken getroffen, das hat der Seele so gut getan. Hab mich richtig gefreut, dass sie mich gefragt hat, weil sie auch eher schüchtern ist und wir nicht so viel miteinander zutun haben, aber es war wirklich schön. So viel positive Energie, es tut so gut, sich mit Leuten zu umgeben, die dafür kämpfen gesund zu werden und auf dem besten Weg dahin sind!
Und sie kommt sogar aus der Nähe von meiner Heimatstadt, da können wir uns total gut treffen, wenn wir beide wieder zuhause sind.
Ich freue mich wirklich darüber!

Langsam nähere ich mich wieder meinem Blognamen an, an das mich wohaipa immer wieder erinnert :)
Dieser Spruch tut mir immer noch bei jedem Durchlesen gut, selbst nach eineinhalb Jahren.

Es geht vorwärts. Meine Therapeutin lobt mich und sobald ich es schaffe, den äußeren Rahmen einzuhalten und nicht mehr totale Durchhänger habe, geht es an die richtige Arbeit, hat sie mir erklärt.
Mich motiviert es total, zu wissen, dass dieses ewige Planen nicht das letzte Mittel ist, um mich aus meiner Krankheit rauszuholen - denn das Gefühl hatte ich bisher immer und hat alles mit einem Schleier von Hoffnungslosigkeit umgeben.

Ich kann nach vorne schauen.
Die transplantierte Haut wächst langsam an.
Der 4. Tag ohne Essanfall.
Ein paar Wochen schon ohne Selbstverletzung.

Langsam aber sicher kann ich mir das immer mehr zustehen. Ich habe mir das verdient. Es darf mir gut gehen - und das kann ich nun immer öfter auch von Herzen sagen! :)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen