Montag, 25. Juni 2012

Mit Suizidgedanken eingeschlafen, mit Suizidgedanken aufgewacht.

Ich kann nicht mehr. Ich weiß nicht was konkret es ist, das mich so fertig macht. Vielleicht die Gesamtsituation:

  • Die Patientin, mit der ich meine gesamte Zeit verbracht habe, geht morgen
  • Wieder n FA gehabt, wieder SVV-Druck
  • Alle erwarten von mir, dass ich die Richtmenge esse, meine Gedanken bzgl. Essen sind aber präsenter denn je
  • Ich hab 2 Mal zugenommen, obwohl ich mir den Arsch aufgerissen habe und NORMAL gegessen habe 
  • Mein Körper sieht scheiße aus und ich bin für immer gezeichnet von meinen Selbstverletzungen. Und zwar so, dass es auffällt. Wuchernde Narben, allein die Vereisungen haben jeweils um die 35cm² große Vernarbungen auf den Armen zufolge.
Und das Schlimmste ist, dass ich damit ganz allein bin. Ja, ich kann meine Gedanken hier niederschreiben, jedoch wird mich keiner, kein noch so lieber und gefühlvoller Kommentar da rausholen.
Ich sitze in der Scheiße fest, einsam.
Auch das Einzel wird mir nicht helfen.

Ich will eigentlich nur noch in die Psychiatrie und mich mit den Medikamenten dort zudröhnen. Besser wird davon allerdings nichts, das weiß ich, aber ich glaube die Hoffnung geht mir langsam sowieso flöten. Nein, falsch. Nicht "langsam", sondern gerade im Eiltempo.

Es soll aufhören. Ich kann nicht mehr. SCHEIßE!

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