Mittwoch, 20. Juni 2012

Wir haben ne Neue am Tisch. Keine Ahnung ob Bulimie oder Fettsucht, ich wills auch gar nicht wissen, das Einzige, das ich sehen und denken konnte war: "dick, dick, dick."
Nicht falsch verstehen, ich werte sie als Person in keinster Weise ab.
Als sie beim Abendessen dann aber weniger als die Richtmenge gegessen hat, hab ichs so mit der Angst zu tun bekommen: "Du wirst noch fetter als sie", "Sieh wie undiszipliniert du bist" und "Du bist ekelhaft" haben sich in meinen Gedanken abgewechselt. Ich hab nicht mal die gottverdammte Richtmenge geschafft, das erste Mal seit 2,5 Wochen. Das und das Bewusstsein, so einen unglaublich hässlichen Charakter zu haben, löst wiederum Selbsthass aus. Und aufgrund des Selbsthasses möchte ich mich einfach nur noch zerstören.
Ich HASSE es.
Ich hasse die momentane Situation, ich werd von den Therapeuten wie ne Idiotin hingehalten, aber hey, mit mir kann mans ja machen.
SO EIN SCHEIß, EY. -.-

Kommentare:

  1. Niemand isst am ersten Tag die Richtmenge als Essgestörter. Aus denselben Gründen, weshalb du es umgekehrt auch nicht tun würdest. Meinst du nicht, sie ahnt nicht, was du (und die anderen) über ihre Körpermasse denken? Unheimlich viel Scham.. deswegen will sie nicht schon jetzt auffallen mit ihrem möglicherweise unkontrolliertem Essverhalten.. Ich wette, das hat sich dein Verstand eigentlich auch schon selbst gedacht.. nur die Zweifel riefen wieder zu laut, mmh ;)?

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    1. Mir ist das vom Verstand zu 100% klar, aber das Gefühl kommt einfach nicht mit, die Angst lässt sich vom Verstand keinen Streich spielen... shit!

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