Montag, 30. Juli 2012

"Ich fühle mich hilflos", sagt meine Therapeutin.
"Muss ich mir Sorgen machen, dass Sie sich etwas antun?"
Kopfschütteln
Kopfkino, was wäre, wenn ich einfach ehrlich bin? Dass ich nicht nur keine Lust und keine Kraft mehr habe, um zu kämpfen, sondern mir nichts sehnlicher wünsche, als dass es aufhört?
Nein, ich will nicht in die Psychiatrie. Ich will nicht in der Klinik bleiben und nicht nachhause, ich will, dass es endet.

Es fühlt sich alles an, wie eine nicht enden wollende Qual. Ich werde nie gesund werden, mir wird es nie gut gehen. Das Leben, das "normale" Menschen haben, will ich nicht. Ich will auch kein anderes.

Ich stelle fest: Egal was - alles scheiße, so kindisch und ignorant sich diese Aussage auch anhört.

Und nichts und niemand kann mich da rausholen. Nicht solange ich verweigere und das tue ich... leider.




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