Mittwoch, 1. August 2012

Meine Gefühle spielen verrückt... vom Hoch ins Tief, wieder aufwärts, nur um wenige Minuten später wieder die Talfahrt anzutreten.

Freudig, gleichgültig, überrascht, optimistisch, zickig, hoffnungslos, kalt, liebevoll, gleichgültig - das war ich an diesem seltsamen Tag.

Ich habe eine Einrichtung besichtigt, die mir abgesehen davon, dass sie 45 Minuten von der nächsten Großstadt entfernt ist, wirklich zusagt. Aber ich bin Stadtkind! Wenn ich doch sowieso Probleme habe, Freundschaften zu pflegen und meinen Tag zu gestalten, wie soll das dann in der Pampa werden?
Bis Montag soll ich mich entscheiden.

Der Rest des Tages nervt mich einfach nur an.
Meinen Verhaltensmustern, die ich doch so gut als falsch identifizieren kann, verfalle ich trotzdem.
Meine Eltern hab ich mal wieder wie in "guten alten Zeiten" schön zur Sau gemacht. Dabei waren die auslösenden Sätze wirklich Kleinigkeiten, von denen mir selbst in der Situation klar war, dass sie nur so eine Wirkung auf mich haben, weil mein Selbstwert so unterirdisch ist.


Ich fühle mich mir selbst teilweise wirklich ausgeliefert. Die Diskrepanz zwischen meinem Wissen und meiner Gefühlswelt ist so riesig und ich kann dagegen nichts tun! Die reflektiertesten Gedanken bringen mir absolut nichts, wenn meine Gefühle mich übermannen. Das ist langsam wirklich nur noch Eines: ernüchternd.

Kommentare:

  1. Geht mir ganz oft und auch gerade genauso...
    Perfekt beschrieben ._.

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  2. Sprich mal mit deinem Psychiater über Seroquel und Lamotrigin, das stabilisiert die Stimmung.

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