Mittwoch, 5. September 2012

Der erste ganze Tag zuhause. Wieder bei meiner Therapeutin gewesen und gestrahlt. Die Rezepte vom Hausarzt geholt, freundlich gelächelt. Zuhause meine Lampe zusammengebaut, niedergeschlagen.

Ich weiß, ich schreib euch nicht Unbekanntes damit, aber es ist grade so anstrengend. Ich bin schon wieder am Zweifeln. Kann ichs überhaupt schaffen? Bin ich ein hoffnungsloser Fall?

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, dass ich wieder bei meiner Therapeutin bin. Ich hab Angst, dass sie mir eher schlecht, als gut tut. Ichhab Angst, dass ich mit ihr nur an der Oberfläche kratze und eigentlich nur auf den nächsten Zusammenbruch warte.
So kommts mir zumindest grad vor :(

Kommentare:

  1. Die Zweifel an deiner Therapeutin scheinen ziemlich groß zu sein. Hättest du denn notfalls auch andere Personen, denen du dich öffnen kannst? Die dich stützen können?
    Kannst du versuchen, deiner Therapeutin das Selbe zu sagen, was du hier geschrieben hast?

    Du bist sicher kein hoffnungsloser Fall. Niemand ist ein hoffnungloser Fall, das versuche ich mir auch ständig einzureden.

    Bitte bleibe stark. Auch ich weiß wie es ist am Boden zu sein. =/

    Liebe Grüße
    Emaschi

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    1. Da ist noch eine Person, der ich mich einigermaßen öffnen könnte, diese Person geht aber verdammterweise auch zu der Therapeutin, insofern alles ein wwenig verstrickt.

      Ja, es geht darum, den Funken Hoffnung am Leben zu erhalten... nicht zu viel pusten, aber auch nicht zu wenig.

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