Samstag, 2. Februar 2013

Die Traurigkeit tut schon fast körperlich weh, ich fühle mich, als ob ich falsch auf der Welt wäre, denn ich will weg - doch nirgendwo würde ich mich wohler fühlen.
Ich will nicht getröstet werden, ich will nicht lachen, ich will mich hassen und zerstören, bis zum bitteren Ende.

Ich bin so wütend auf diese Idiotie und auf meine Destruktivität.
Nichts ist verlockender als der bitter-süße Geschmack der Depression. Depression bedeutet Erhabenheit, schon fast ein transzendales Gefühl. Dieser Scheiß ist die schlimmste Sucht, sie treibt mich in den Wahnsinn.
Therapeutin: "Müssen wir den Notfallhebel ziehen?"
Ich weiß genau, was sie meint. Und so sicher ich mir immer noch bin, dass ich das nicht BRAUCHE, so sehr wünsche ich es mir gerade doch wieder. Keine Verantwortung mehr, einfach nur noch abgeschossen schlafen, all day, all night.
Aber das geht nicht. Nicht 2,5 Monate vor dem Abi. Noch ein Jahr wiederholen stellt für meine Existenz und Psyche größere Gefahren dar, als den Scheiß durchzuziehen.

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