Dienstag, 7. Mai 2013

"Every sky is blue but not for me and you."

Es ist nicht "The Force of Circumstances", wie wir es brav fürs Abi gelernt haben, die Umstände sind nämlich super.
Es hängt im Inneren, ich will nicht loslassen, vielleicht ist es noch besser so? Ich habe mich heute Mittag gequält, ich hatte nichts zu tun und genau das hat mich fertig gemacht, die Anspannung war kaum auszuhalten. Mein erster "Lösungs-"Gedanke: Shoppen
Schlechte Idee, davon will ich ja wegkommen. Essen. Mindestens genauso schlecht.
Also marschiere ich im Stechschritt zur Kunsttherapie und hole mir davor noch einen Tee, in der Hoffnung, dass der mich etwas runterbekommt.
Zwischen der Kunsttherapie und dem Jetzt liegen in ekligem, stinkendem Fett frittierte Pommes und weitere Leckereien.

Gerade schreibe ich euch von einer sonnigen Bank an einem Bach und ich muss einfach nur hämisch Grinsen.
Wieder die alte Leier, wieder eine Verhaltensanalyse schreiben, dabei könnte ich die letzten ohne Änderungen kopieren.
Diese Art von Grinsen finde ich so absurd, ich kann mich damit selbst nicht mehr ernst nehmen. "Wenn dir das Lachen noch nicht vergangen ist..."
Und genau dieser Gedanke treibt mich in immer ausartendere Selbstzerstörung, nur um mir zu beweisen, wie sehr ich mich hasse.
Um mir zu zeigen, dass ich diese Behandlung in Anspruch nehmen darf.
Oh, bei diesem Gedankengang wird meine Lache noch etwas breiter. Es ist ja schon fast, als würden 2 Charaktere in mir vereint sein, die permanent bewerten,
kommentieren, agieren.

"You're always ahead of the game, I drag behind."


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