Donnerstag, 18. Juli 2013

Leben - ein Update-Versuch

Es passiert viel zu viel. Ich möchte diesen Blog wieder erwecken, ihn nicht nur mit Gelegenheitsposts am Leben erhalten. So vieles spielt sich ab, so wenig wisst ihr von mir, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, jedes Ereignis bräuchte weitere 10 Posts, damit ihr die Hintergründe kennt und überhaupt verstehen könnt, was in mir vorgeht.

Fangen wir also kurz an:
Ich werde heute einen Antrag bei einer Konferenz der SPD einbringen. Ich muss also vor gut 100 Leuten reden und das obwohl ich riesige Redeangst habe. Ich bin gespannt, wirklich. Und ich habe Hoffnung, dass es gut läuft, ein Funke, den ich mir bewahren konnte. 

Ansonsten bin ich derzeit Praktikantin bei unserem Bundestagskandidaten, bin am hin- und herflitzen und doch bleibt mir Zeit übrig - Die ich gar nicht haben möchte. 
Die Leere holt mich dann wahnsinnig schnell ein, mein derzeitiges Instrument der Wahl dagegen ist das Hungern. 
Ich hatte früher mal eine leicht anorektische Phase, habe nun eine atypische Bulimie (ich esse nur restriktiv + Essanfälle, erbreche nicht) diagnostiziert bekommen.
Irgendwann während meinem Klinikaufenthalt hat es den Schalter umgelegt, der Essdruck wurde durch SVV-Druck ersetzt, die Restriktionen wurden immer härter. 
Abnehmen ist in Ordnung, ich war bis vor kurzem 24kg über meinem Tiefstgewicht, momentan schmilzt das Fett aber wieder. 
Zu radikal - Ich weiß das, aber es tut so gut, dieses Gefühl von "es geht also doch" wieder zu haben. Bis jetzt sind 10kg weg, es soll weiter gehen, bis 55kg - bei 1,73. Noch Normalgewicht, gerade so.

Nebst Essstörung und Praktikum habe ich momentan etwas Stress mit meinem Freund. Ich habe einige Macken - Ich hasse Zeitdruck und Planabweichungen - und mein Freund ist einfach Chaos pur, er arbeitet seit einem halben Jahr an seiner Hausarbeit und verschläft, kommt zu spät usw. Konfliktpotenzial! So kommt es, dass ich mich des Öfteren einfach nicht ernst genommen fühle, weil er das einfach nicht auf die Reihe bekommt. Er versteht mein Problem damit nicht und sieht daher auch keine Schuld bei sich. 
Da sich so Kleinkram in letzter Zeit gehäuft hat und es ihm egal war, fühle ich mich nicht wirklich ernst genommen. Ich kann dabei gar nicht sagen ob ich überempfindlich bin oder er einfach wirklich etwas "careless" ist. 
Gnirf. 

Die Zeit rennt langsam, ich muss zur Konferenz. 

Es tut mir Leid, dass der Post so wirr geworden ist - ein kleiner Versuch, alles hier mal upzudaten. 

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