Dienstag, 6. August 2013

Aha, ich auf Plakaten in meiner Stadt, Großfläche - neben unserem Bundestagskandidaten.
Pretty weird. Einerseits bin ich stolz, dort hängen zu dürfen, auf der anderen Seite schäme ich mich - für mich selbst. Nicht, dass ich auf dem Bild schlecht aussehe... aber es bin ich.

Ich, die Person, die ich seit Jahren bekämpfe. Mit Essen, Kotzen, Hungern und Verletzen.

Ich weiß manchmal gar nicht mehr, ob ich mich überhaupt gut fühlen möchte. Bin ich nicht lieber unglücklich und arbeite auf das Ende hin? Ich fühle mich schuldig, weil ich die Leute, die mich gern haben damit fertig mache. Ich fühle mich schuldig, immer noch in Therapie zu sein, obwohl ich so sehr gegen mich arbeite.
Bah.

Verwirrender Post, seltsames Leben. Vielleicht wache ich irgendwann auf und bin wieder in der Realität, bis dahin: Hallo, liebes Paralleluniversum.

Kommentare:

  1. muss ein seltsames gefühl sein mit den plakaten... das mit dem schuldig fühlen, weil man viel zu oft gegen sich arbeitet und alle anderen versuchen, einen auf den "richtigen" weg zu bringen kenne ich auch :(

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  2. Es muss wirklich ein ein seltsames Gefühl, sich auf einen Plakat zu sehen. Aber es ist doch toll, dass du die Aufmerksamkeit verkraftest und du auch mal aus deinem Schatten treten konntest.

    Bitte bleib stark, Liebes. Du hast so viel mehr verdient, als dieses andauernde schlechte Gefühl - auch wenn ich verstehe, so genau verstehe, was du meinst.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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